Längere Haltbarkeit mit MAP-Verpackungen
Längere Haltbarkeit mit MAP-Verpackungen
Wir wissen besser als jeder andere, wo die Probleme bei der Verpackung von Produkten unter Schutzatmosphäre (MAP) liegen. Erhöhte Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit, Umweltauflagen für die Abfallentsorgung, steigende Produktionskosten und die Suche nach qualifiziertem Personal üben zusätzlichen Druck auf Ihre Gewinnspannen aus. Wir helfen Lebensmittelherstellern, die unter Schutzatmosphäre verpacken, die Herausforderungen bei der Qualitätskontrolle und -sicherung von gasverpackten Produkten besser zu meistern.
Dansensor bietet eine Reihe von Lösungen an, um die Produktqualität zu gewährleisten, die Kosten zu senken, den Verpackungsabfall zu reduzieren und die erforderliche Rückverfolgbarkeit während der Verpackung zu gewährleisten. Unsere fortschrittlichen Systeme arbeiten vollautomatisch und reduzieren so Fehler, senken die Arbeitskosten und verlängern die Haltbarkeit eines Produkts, ohne die Produktqualität zu beeinträchtigen.
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Was passiert mit MAP-Verpackungen?
MAP-Verpackungen werden für unzählige Produkte verwendet. Denken Sie zum Beispiel an die Verpackung von Käse, Fleisch, Fisch oder Fertiggerichten. Außerdem handelt es sich dabei oft um Produkte, die nicht vakuumverpackt werden können. Bei der MAP-Verpackung wird ein Teil oder die gesamte Luft aus der Verpackung gesaugt. Anstelle von Luft wird die Packung mit einem Gasgemisch durch einen Gasmischer befüllt.
Dies kann mit dem MAP Mix 9001 oder dem MAP Mix Provectus Gasmischer geschehen. Dieses Gasgemisch besteht häufig aus Kohlendioxid (CO2), Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2). Welches Gasgemisch verwendet wird, hängt von der Art des zu verpackenden Produkts ab. Das liegt daran, dass jedes Gas oder Gasgemisch eine eigene Wechselwirkung mit dem zu verpackenden Produkt hat.
Faktoren, die bei der MAP-Verpackung eine Rolle spielen
Der Grad der Frische und die Haltbarkeit hängen von mehreren Faktoren ab:
Interne Faktoren:
- Zusammensetzung des Produkts
- Art der Mikroorganismen
- pH-Wert
- Zellatmung
- Wasseraktivität
Externe Faktoren:
- Art der Produktion
- Temperatur
- Hygienische Bedingungen
- Verpackungsfolie
- Gasatmosphäre
Gasverpackungen mit intelligenten Messgeräten von Dansensor
Mit unseren Lösungen wie Offline- und Online-Gasanalyse, Lecksuche und Gasblendern haben wir für jede Anwendung das richtige Gerät.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu MAP-Verpackungen.
Was ist eine MAP-Verpackung?
MAP steht für Modified Atmosphere Packaging, also das Verpacken unter Schutzatmosphäre. Bei diesem Verfahren wird die normale Luft in der Verpackung vollständig oder teilweise entfernt und durch ein sorgfältig zusammengestelltes Gasgemisch ersetzt. Dadurch können Qualität, Frische, Farbe und Haltbarkeit von Lebensmitteln besser erhalten werden.
Für welche Produkte werden MAP-Verpackungen verwendet?
MAP-Verpackungen werden häufig für Fleisch, Fisch, Käse, Brot, Gemüse, Obst, Snacks und Fertiggerichte eingesetzt. Das Verfahren eignet sich besonders für Produkte, deren Haltbarkeit verlängert werden soll, ohne sie unter Vakuum zu verpacken. Das geeignete Verpackungsgas und der zulässige Restsauerstoffgehalt unterscheiden sich je nach Produkt.
Welche Gase werden bei MAP-Verpackungen eingesetzt?
Die am häufigsten verwendeten Verpackungsgase sind Kohlendioxid, Stickstoff und Sauerstoff. Kohlendioxid kann das Wachstum bestimmter Mikroorganismen hemmen, Stickstoff wird häufig als inertes Füllgas eingesetzt und Sauerstoff kann bei einigen Produkten erforderlich sein, um gewünschte Produkteigenschaften zu erhalten. Das geeignete Verhältnis hängt vom Produkt, der Verpackung und der gewünschten Haltbarkeit ab.
Welche Geräte benötige ich für MAP-Verpackungen?
Für einen zuverlässigen MAP-Prozess können verschiedene Geräte erforderlich sein. Ein Gasmischer erzeugt das gewünschte Gasgemisch. Ein Gasanalysegerät kontrolliert den Sauerstoff- und gegebenenfalls Kohlendioxidgehalt in der Verpackung oder direkt an der Verpackungslinie. Mit einem Leckprüfgerät wird anschließend kontrolliert, ob die Verpackung ausreichend gasdicht ist. Die passende Kombination hängt vom Produkt, der Verpackungsmaschine und dem gewünschten Kontrollniveau ab.
Was ist der Unterschied zwischen einem Gasanalysegerät und einem Gasmischer?
Ein Gasmischer erzeugt das zuvor festgelegte Gemisch aus beispielsweise Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff, das während des Verpackungsprozesses eingesetzt wird. Ein Gasanalysegerät kontrolliert anschließend oder kontinuierlich, ob die tatsächliche Gaszusammensetzung den festgelegten Spezifikationen entspricht. Der Gasmischer steuert somit den Prozess, während das Gasanalysegerät das erreichte Ergebnis kontrolliert.
Warum ist die Leckprüfung bei MAP-Verpackungen wichtig?
Ein korrektes Gasgemisch bietet nur dann ausreichenden Schutz, wenn die Verpackung ordnungsgemäß verschlossen und gasdicht ist. Durch Mikroleckagen kann Schutzgas entweichen und Umgebungsluft in die Verpackung gelangen. Dies kann die Haltbarkeit, Produktqualität und Lebensmittelsicherheit beeinflussen. Mit einer Leckprüfung können Beschädigungen, fehlerhafte Siegelnähte und andere Probleme der Verpackungsintegrität rechtzeitig erkannt werden.
Wie kontrolliere ich die Qualität einer MAP-Verpackung?
Eine vollständige Qualitätskontrolle umfasst in der Regel die Überprüfung der Gaszusammensetzung und der Verpackungsintegrität. Mit einem Gasanalysegerät messen Sie beispielsweise den Restsauerstoff- und Kohlendioxidgehalt. Mit einem Leckprüfgerät kontrollieren Sie, ob die Verpackung dicht ist. Durch die Festlegung von Grenzwerten, Prüfintervallen und Korrekturmaßnahmen können diese Kontrollen in das Qualitäts- oder HACCP-Programm integriert werden.